Einschlaf- und Durchschlafstörungen (Teil 1)

Allein in Deutschland quälen sich rund fünf Millionen Menschen mit Einschlafstörungen herum. Sie liegen nachts lange wach und können nur schwer einschlafen. Man bezeichnet dieses Schlafproblem als Insomnie. Ein Schlaftagebuch kann bei der Ursachenfindung hilfreich sein. Hier werden die Schlaf- und Wachzeiten aufgeschrieben. Weiterhin helfen ein geregelter Tagesablauf, Entspannungsübungen und eine angenehme Schlafumgebung.

Bei der Schlafkrankheit die auch als Narkolepsie bezeichnet wird, schläft der Erkrankte tagsüber plötzlich ein. In Deutschland gibt es 40.000-50.000 Betroffene der unheilbaren Schlafkrankheit. Man vermutet, dass ein erblich bedingter Mangel des Botenstoffs Hypokretin im Gehirn für die Schlafstörung verantwortlich ist. Die Symptome lassen sich durch die Einnahme von Medikamenten reduzieren. Hilfreich sind auch über den Tag verteilte kurze Ruhepausen und ausreichender Schlaf in der Nacht.

Bei der Erkrankung „Restless Legs Syndrom“ beginnen, sobald sich der Betroffene hinlegt, die Beine zu schmerzen, zu jucken und sich von selbst zu bewegen. Hierunter leiden bis zu 5-10 Prozent der Deutschen. Eine gestörte Übertragung von Nervenimpulsen wird als Ursache vermutet. Es kann hilfreich sein, auf schwarzen Tee und Kaffee zu verzichten. Kalte Fußbäder, leichte Dehnübungen und Massagen sind auch zu empfehlen. Man sollte allerdings abklären ob das Jucken und Kribbeln keine Ursache in einer anderen Erkrankung hat

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