Wie Ernährung den Schlaf beeinflusst

//Wie Ernährung den Schlaf beeinflusst

Wie Ernährung den Schlaf beeinflusst

Essen und Schlafen gehören zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen, ohne sie kommen wir
nicht aus. Qualität und bedarfsgerechte Deckung spielen bei beiden eine erhebliche Rolle und gerade
zur Ernährung gibt es stets vermeintlich neue Trends und Diäten, ebenso aktualisierte Erkenntnisse,
welches Essen besonders gesund sei oder beim Abnehmen helfe. Oft vernachlässigt wird allerdings
die Wechselwirkung von Ernährung und Schlaf. Dabei spielt sie eine nicht unerhebliche Rolle, sei es
beim Fettabbau oder für den bestmöglichen Schlaf.

Vorm Schlafen essen? Die innere Uhr

Hormone, Enzyme, Bakterienhaushalt: Eine Unzahl von Körperfunktionen folgt grob einer inneren
Uhr, die individuell in unserer DNS vermerkt ist. So ist bspw. der Insulinspiegel der meisten
Menschen über den Tag verteilt höher und wird erst zur Nacht wieder reguliert. Das Brötchen mit
Marmelade oder der Tee mit Zucker können so morgens, wenn die Blutzuckerverarbeitung optimal
ist, besser vom Körper verarbeitet werden als am Abend. Entsprechend ist der Körper auch darauf
ausgerichtet, wahrzunehmen: Wird gegessen, ist es aktive Tageszeit.

Lieber nicht: Essen bei Nacht

Zugleich wird vom Gehirn bei Dunkelheit der Schlafstoff Melatonin ausgeschüttet. Isst man spät oder
gar nachts, kann es so zur Verwirrung der inneren Uhr kommen und guter Schlaf ist gefährdet. Die
alte Regel „Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“
bewährt sich hier – nur, dass der Kaiser auch möglichst reich an Kohlenhydraten speisen sollte,
während der Bettelmann am besten auf Protein (bspw. in einem leckeren Caesar-Filet) zurückgreift.
Fett sollte bei keiner der Mahlzeiten eine große Rolle spielen. Als grobe Faustregel gilt daher, dass
Produkte unter 10% Fettanteil haben sollten. Allein gesunde Fette wie in Lachs oder Chia-Samen
bilden hierbei die empfehlenswerte Ausnahme.

Abnehmen im Schlaf

Ein Vorteil dieser Ernährungsweise: Auch, wenn für Gewichtsabnahme (oder -zunahme) vor allem
eine auf den eigenen Bedarf abgestimmte Kalorienbilanz entscheiden ist, wird durch ein
proteinreiches Abendessen verhindert, dass der Körper im Schlaf Muskelmasse abbaut. Im Gegenteil
sind wir im Schlaf in einem regelrechten Fettverbrennungsmodus – vorausgesetzt, der Magen ist
nicht randvoll, so dass der Körper sämtlichen Energiebedarf direkt aus der Verdauung decken kann.
Diese hält den Körper zudem aktiv, was Schlafprobleme begünstigt.

Alkohol vorm Schlafengehen

Grundsätzlich nicht empfehlenswert ist übermäßiger Alkoholgenuss vorm Schlaf. Die Schlafstadien
werden biochemisch gestört. Auch, wenn das Einschlafen nach einem oder mehreren Glas Wein
leichter fallen mag: Man ist in aller Regel am nächsten Tag schlechter ausgeruht, hat ggf. sogar einen
Kater. Zudem sind viele Alkoholsorten äußerst kohlenhydratlastig und kalorienreich.
Gute Ernährung, guter Schlaf – mit der richtigen Ausstattung

Wie Sie Ihre Ernährung auch gestalten, für einen perfekt ausgeruhten Morgen zählt weiterhin vor
allem ein auf Ihren individuellen Bedarf abgestimmtes Bettsystem. Ob mit oder Pizza am Abend: Vor einem verspannten Nacken schützt das richtige Kopfkissen. Eine auf die Jahreszeiten abgestimmte
Bettwäsche verhindert, dass sie durchgeschwitzt oder frierend aufwachen. Besuchen Sie uns im
Betten-Depot Mönchengladbach, um Ihre perfekte Ausstattung für einen ausgeruhten Schlaf zu
entdecken. Unsere erfahrenden Mitarbeiter beraten Sie gerne vor Ort!

2018-10-09T09:26:44+00:00 September 30th, 2018|Schlafen|Kommentare deaktiviert für Wie Ernährung den Schlaf beeinflusst

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